Mittwoch, 21. November 2018

Lernbereiche und Konzeptionen

Lernbereiche

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Konzeptionen

Berufsübergreifender Lernbereich

Fach: Deutsch/Kommunikation

Dieses Fach vertieft die sprachliche Vorbildung der Studierenden und befähigt sie zur erfolgreichen Teilhabe an allgemein gesellschaftlichen sowie besonders berufsspezifischen Handlungssituationen.

Die Studierenden entwickeln und erweitern hierbei ihre Fähigkeiten, Sprache im mündlichen wie auch schriftlichen Gebrauch als Mittel der Kommunikation und Informationsweitergabe sowie als Medium des Denkens und Handelns zielgerichtet zu nutzen und kontextsensitiv zu reflektieren.

Inhalte und zu erwerbende Kompetenzen sind eng verbunden mit den berufsbezogenen Lernbereichen und ergänzen diese durch basale Kompetenzen der Informationsdarbietung und -verarbeitung.

 

Fach: Politik

In diesem Fach beschäftigen sich die Studierenden mit den Grundlagen der politischen Ordnung in Deutschland. Der Unterricht versucht, das Interesse für Politik weiterzuentwickeln und zu stärken. Es gibt genug Gründe, sich mit politischen, wirtschaftlichen, geschichtlichen und aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und sich als mündige Bürger und zukünftige Heilpädagogen nicht nur -insbesondere im Hinblick auf die Klientel des Heilpädagogen- in die Politik einzumischen, sondern auch eigene Rechte zu erkennen und zu erstreiten.

Den Studierenden werden Wege deutlich, wie sie auf der politischen Ebene gesellschaftliche Veränderungen im Sinne ihres heilpädagogischen Anspruchs auf Ganzheitlichkeit, gegenseitige Wertschätzung und Toleranz sowie des wechselseitigen Lernens voneinander beeinflussen können.

Die Studierenden setzen sich mit der Bedeutung von Menschenbildern in der sozialen Arbeit auseinander, begründen ihr Menschenbild auf der Grundlage ethischer Kriterien, untersuchen ethische Aspekte im Verantwortungsbereich sozialer Berufe und analysieren das Spannungsfeld zwischen Anerkennung der Autonomie und dem Bedarf an Fürsorge.

Im Zusammenhang mit den sich wandelnden Werten in einer globalisierten Welt bewerten die Studierenden das Anliegen ihres Berufsstandes, sie hinterfragen grundlegende rechtliche Bestimmungen für ihre Arbeit und informieren sich über die Grundlagen der Arbeitsbedingungen für den angestellten oder selbständigen Heilpädagogen.

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Fach: Religion

Im Religionsunterricht setzen sich die Studierenden mit Konfession sowie mit Religionen und Weltanschauungen auseinander. Dabei deuten sie die auch durch Ausbildung und Beruf geprägten Lebenssituationen und entwickeln Konzepte zu selbstbestimmtem, verantwortlichem und solidarischem Leben in der Gesellschaft.

Damit trägt der Religionsunterricht zur Identitätsbildung bei. Der Unterricht trägt dazu bei, Orientierung in Fragen und Inhalten des christlichen Glaubens und der Religionen zu geben, ohne die Studierenden auf ein spezifisch christliches Bekenntnis zu verpflichten oder dieses bei ihnen voraussetzen zu können. Die Erschließung religiöser Dimensionen basiert nicht nur auf dem Erwerb von Kompetenzen, die aus der Perspektive christlicher Tradition unverzichtbar sind, sondern auch auf einer Stärkung der Kompetenz der Selbst- und Weltwahrnehmung sowie der Ermutigung zum verantwortlichen Handeln.

Im Religionsunterricht greifen Fachkompetenz sowie Personale Kompetenz immer wieder ineinander. Mindestens zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit werden planerisch durch die theologischen Unterrichtsbezüge: Gott, Jesus Christus, interreligiöser Dialog, Sinn- und Orientierung (insbesondere die Frage nach dem Leid) abgedeckt. Das weitere Drittel bietet Raum für aktuelle, regionale und lerngruppenspezifische Unterrichtsanteile und Inhalte.

 

 

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie

Modul: Heilpädagogische Profession

In diesem Modul beschäftigen sich die Studierenden mit der Entwicklung der eigenen Berufsbiografie im Sinne der permanenten Weiterentwicklung. Es legt die Basis für die innere Bereitschaft und Entwicklung der subjektiv interpretierten heilpädagogischen Haltung, die ethisch und wissenschaftlich begründet ist. Die heilpädagogische Haltung beschränkt sich nicht auf den Umgang mit der originären Klientel der Heilpädagogik, sondern bezieht alle beruflich betroffenen Personen mit ein.

Für die wissenschaftliche Grundlegung ihrer heilpädagogischen Haltung setzen sich die Studierenden mit der Geschichte des gesellschaftlichen Umgangs mit der Klientel der Heilpädagogik auseinander, aber auch mit der Geschichte der heilpädagogischen Theoriebildung, die oftmals aus der Unzulänglichkeit einer geschichtlichen Praxis des gesellschaftlichen Umgangs mit der Klientel weiterentwickelt wird.

Der gesellschaftliche Umgang mit der Klientel der Heilpädagogik spiegelt sich im besonderen Maße auch in ihren gesetzlichen Bestimmungen als kulturelle und soziale Wirklichkeit wider. So entwickelt sich die heilpädagogische Haltung der Studierenden auf dieser Grundlage durch Sozialisation und Erziehung, persönliche Interpretation und eigene Erfahrungen interdependent.

 

Modul: Inklusion und Teilhabe

In diesem Modul beschäftigen sich die Studierenden mit der Leitidee von Inklusion, nämlich der Lebensaufgabe des Menschen (Speck), sich „einzuhausen“ und sein eigenes Dasein auf der Basis der gegebenen individuellen Bedingungen mit anderen sinnvoll zu gestalten. Und dementsprechend richten die Studierenden ihre Berufsrolle an der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung aus und betrachten die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben als deren Grundrecht.

Die heilpädagogische Arbeit richtet sich demnach zum einen auf die Assistenz ihrer Klientel bei ihrem Bemühen, in ihrer Lebenswelt heimisch zu werden, einen Lebenssinn zu finden. Zum anderen zielt die heilpädagogische Arbeit auf die Gestaltung des sozialen Raums, damit er sich als inklusiver Sozialraum für ihre Klientel erweist. Aus diesem Grunde analysieren sie für die Unterstützung ihrer Klientel heilpädagogische Assistenzmodelle und für die Gestaltung des Sozialraums Theorien und Handlungskonzepte auf Inklusion und Diversität sowie Teilhabe und entwickeln Grundprinzipien für die Gestaltung des Sozialraums, damit er sich als inklusiver Raum erweist.

Inklusion als politische Willenserklärung einer Gesellschaft und ihre kulturelle und soziale Wirklichkeit gestaltet sich immer auch auf der Grundlage von Gesetzen und Verordnungen. Diese müssen die Studierenden in ihren Aussagen auch auf der Grundlage der Genese der Sozialgesetzgebung analysieren, um daraus u. a. auch die unterschiedlichen politischen Absichten zu erkennen, um inklusive Prozesse gestalten und evaluieren zu können.

 

Modul: Organisationsentwicklung und Leitung

In diesem Modul beschäftigen sich die Studierenden mit den Anforderungen an sie als Persönlichkeit in Leitungsposition, die Verantwortung auch im Sinne der Mitarbeiterfürsorge übernimmt, Entscheidungen auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Perspektiven und Bedürfnisse nachvollziehbar trifft und kommuniziert, Aufgaben delegiert und kontrolliert und Qualitätsentwicklung als zirkulären Prozess betrachtet.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, analysieren, evaluieren und erproben die Studierenden Konzepte des Organisations-, Konflikt- und Qualitätsmanagements. Auch erläutern sie Rechtsformen, betriebliche Abläufe und wirtschaftliche Betriebsführung von sozialen Organisationen.

 

Modul: Heilpädagogische Analyse von Entwicklungsbedingungen I

In diesem Modul entwickeln die Studierenden ein Verstehen für die Entwicklung des Menschen als wechselseitige Adaption an biografische und lebensweltliche Bedingungen. Deshalb sind sie sich der Verantwortung bewusst, behindernde Faktoren im Leben ihrer Klientel zu erkennen und Vorkategorisierungen zu vermeiden. Um diese Verantwortung tragen zu können, reflektieren sie die heilpädagogische Relevanz von Forschungsergebnissen aus Bezugswissenschaften der Heilpädagogik und entwickeln eine kritisch reflexive Haltung gegenüber ihren Hypothesen.

Um behindernde biopsychosoziale Faktoren in der Lebenswelt ihrer Klientel zu erkennen und zu erklären, erlernen die Studierenden entsprechendes Wissen in den Bezugswissenschaften Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaft und bestimmen die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren bei der Bewältigung von Entwicklungs- und Lebensaufgaben ihrer Klientel.

Die Studierenden entwickeln Präventionsstrategien im Hinblick auf Entwicklungsrisiken und planen Möglichkeiten der Unterstützung von Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen.

 

Modul: Heilpädagogische Analyse von Entwicklungsbedingungen II

In diesem Modul entwickeln die Studierenden ein hermeneutisches Verständnis von individuellen Lebenssituationen und respektieren Menschen als selbstbestimmte Akteure ihres Lebens. So verstehen sie subjektive Bewältigungsstrategien des Einzelnen als sinnvollen Anpassungsprozess an ihre biografischen und lebensweltlichen Bedingungen, auch wenn diese Strategie auf andere bizarr wirken mag. Dabei reflektieren sie die Folgen von Vorkategorisierungen und Determinismus für die Entwicklung dieses Individuums. Gleichzeitig halten es die Studierenden für geboten, die heilpädagogische Relevanz von entsprechenden Forschungsergebnissen und Therapiekonzepten aus Bezugswissenschaften und Nachbardisziplinen zu reflektieren und ihr Verstehen dadurch zu erweitern.

Zur Entwicklung dieses hermeneutischen Verständnisses von Lebenssituationen analysieren die Studierenden prä-, peri- und postnatale Ursachen von Faktoren verschiedener Schädigungen, Beeinträchtigungen und Behinderungen und erläutern ihre Auswirkungen auf die Person und ihr Umfeld auf der Grundlage heilpädagogischer Theorien und von Bezugsdisziplinen der Heilpädagogik.

Auf dieser Basis beurteilen die Studierenden heilpädagogische Erziehungs-, Bildungs- und Unterstützungskonzepte und diskutieren sie vor dem Hintergrund von Selbstbestimmung von Menschen in Bezug auf Arbeit, Leben, Freizeit sowie Partnerschaft und Sexualität.

Die Studierenden entwickeln Hypothesen für ihr heilpädagogisches Handeln auf der Grundlage dieses Verständnisses und sind befähigt, Erziehungs-, Bildungs- und Unterstützungskonzepte zu nutzen und ihr Klientel im Hinblick auf die Realisierung von Teilhabechancen in den jeweiligen Lebenslagen zu begleiten



Optionales Lernangebot: Das Spiel

Das Spiel wird als fundamentales Lebenssystem des Kindes bezeichnet. Es ermöglicht ihm einen grundlegenden kindlichen Bezug und eine wechselwirksame Auseinandersetzung mit der Welt und enthält einen Erlebniswert, der weitgehend identisch ist mit dem aktuellen subjektiven Wert des Lebens selbst.

Das Spiel ist somit für das Kind ein entwicklungsförderndes Phänomen, das maßgeblich seine sensomotorische, emotionale, kognitive und soziale Entwicklung unterstützt. Das Spiel eignet sich daher sehr gut dazu, das verzögerte Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, es eignet sich allerdings auch zur Verarbeitung seiner unbewältigten Erfahrungen, zur Flucht des Kindes vor seiner unerträglich erscheinenden Wirklichkeit, zur Angstabwehr und zur Tarnung negativer Erlebnisse.

In diesem optionalen Lernangebot geht es zum einen darum, die Entwicklung des Kindes spieldiagnostisch einschätzen zu lernen, indem sie in den einzelnen Spielformen theoretisch dezidiert erarbeitet und an Videobeispielen auch der Kinder, die die Studierenden in ihrer Praxis betreuen, analysiert wird. Anschließend lernen die Studierenden Methoden der Spielförderung und spezifische heilpädagogische Gestaltungselemente kennen, in die sie sich in Rollenspielen bzw. in ihrer heilpädagogischen Praxis einüben. Auch erlernen die Studierenden die Grundlagen des Spiels als therapeutisches Medium. Hierzu greifen sie die im Modul Heilpädagogische Diagnostik und Beratung I grundgelegte Persönlichkeitstheorie von Carl Rogers auf und üben sich durch Rollenspiele in die notwendige „innere Umgebung“ und die Grundhaltung der spieltherapeutischen Begleitung ein. Ausgiebige Praxiserfahrung können die Studierenden bei Vorliegen der Indikation sowohl in der Spieldiagnostik als auch in der Spielförderung und spieltherapeutischen Begleitung ihres Praxiskindes machen.

 

 

Berufsbezogener Lernbereich – Heilpädagogisches Handeln

Modul: Heilpädagogische Diagnostik und Beratung I

In diesem Modul entwickeln die Studierenden ihre heilpädagogische Haltung von Empathie, Akzeptanz und Kongruenz gegenüber ihrer Klientel. Sie respektieren Lebensläufe und Lebenssituationen ihrer Klientel. Die Studierenden reflektieren Grenzen und Gefahren von Klassifikationssystemen und sind sich ihrer sozialisationsbedingten Wahrnehmungs- und Deutungsmuster bei der Erhebung und Analyse von diagnostischen Daten als Fehlerquelle bewusst.

Hierzu erlernen die Studierenden die Verfahren der heilpädagogischen Diagnostik und Konzepte der Kommunikation. So analysieren sie diagnostische Verfahren und bewerten deren Möglichkeiten und Grenzen bezüglich diagnostischer Aussagen. Sie analysieren Lebenswelten und entwickeln in einem dialogischen Prozess individuelle, ressourcenorientierte Ziele. Sie begründen ihre professionelle Beziehungsgestaltung für heilpädagogische Prozesse und vergleichen personzentrierte und lösungsorientierte Konzepte der Gesprächsführung.

Sie wenden die Methoden der Diagnostik, der personzentrierten Beratung und Kommunikation fallbezogen an und dokumentieren die Ergebnisse. Daraus verstehen sie Menschen in ihren Lebenslagen und entwickeln Hilfen für Entscheidungs- und Problemlöseprozesse.

Die Studierenden setzen Möglichkeiten einer professionellen Gesprächsführung als wirksames Mittel der heilpädagogischen Beziehungsgestaltung ein und reflektieren ihr heilpädagogisches Handeln insgesamt.

 

Modul: Heilpädagogische Diagnostik und Beratung II

In diesem Modul reflektieren die Studierenden Hypothesen im Rahmen ihrer heilpädagogischen Prozesse mir ihrem Klienten und dessen Bezugsystem auch vor dem Hintergrund ihres erweiterten Fachwissens aus anderen Modulen und kommunizieren sie im multiprofessionellen Austausch. Dies geschieht in einer wertschätzenden und professionellen Haltung gegenüber der Expertise, den Ressourcen und Kooperationsmöglichkeiten aller am Prozess Beteiligten. Dabei verfügen die Studierenden über Sensibilität und Durchsetzungsvermögen.

Hierzu analysieren die Studierenden Gesprächsführungs- und Beratungskonzepte für den Einsatz in multiprofessionellen Settings und reflektieren den Verlauf von Gesprächen über längere Zeiträume und leiten daraus Konsequenzen für den heilpädagogischen Prozess ab. Sie evaluieren ihre Intervention auf der Grundlage einer fachgerechten Dokumentation, entwickeln Handlungsalternativen und reflektieren ihr heilpädagogisches Handeln im Rahmen der multiprofessionellen Zusammenarbeit.

 

Modul: Heilpädagogische Gestaltung von Bildungsprozessen I

Die Studierenden verstehen die spezifische Bedeutung von Bildungsprozessen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dabei erkennen sie spontane Bildungsaktivitäten im Alltag mit ihren Klienten als ihren professionellen Auftrag, weil Bildungsaktivitäten nur bedingt zeitlich und örtlich planbar und durchführbar sind. So entwickeln die Studierenden auch die Bereitschaft, gewohnte Bildungssettings in ihrem Berufsalltag zu überschreiten und sind bereit sich als Person in diesen Prozess gewinnbringend einzubinden.

Hierzu erlernen sie verschiedene Konzepte zur Erfüllung von Entwicklungs- und Bildungsbedürfnissen und begründen die Eignung von Konzepten für individuelle Lernprozesse unter erschwerten Bedingungen. Auch analysieren sie den lebensweltlichen und systemisch-ökologischen Kontext von Bildungsprozessen.

Die Studierenden gestalten Voraussetzungen für den gelingenden Ablauf von heilpädagogischen und inklusiven Bildungsprozessen und realisieren sie. Sie dokumentieren deren Verlauf und Ergebnisse, reflektieren sie mit allen Beteiligten und leiten daraus Konsequenzen ab.

 

Modul: Heilpädagogische Gestaltung von Bildungsprozessen II

Die Studierenden entwickeln eine kritisch-reflexive Haltung im Hinblick auf gesellschaftlich normierte Bildungsanforderungen, die in Teilen der subjektorientierten und dialogischen Vorgehensweise in heilpädagogischen und inklusiven Bildungsprozessen entgegenstehen. Dabei sehen sie sich als Multiplikatoren bei der Implementierung heilpädagogischer und inklusiver Bildungskonzepte im Sozialraum, wobei sie die Reflexion darüber im multiprofessionellen Team als Qualitätssicherung für das Gelingen heilpädagogischer und inklusiver Bildungsprozesse verstehen.

Hierzu analysieren die Studierenden Konzepte zur Erfüllung besonderer Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse in Gruppen und begründen den Einsatz von Konzepten, Methoden und Medien für die individuelle und gruppenbezogene heilpädagogische Entwicklungsförderung und Erziehungshilfe.

Sie entwickeln und evaluieren im multiprofessionellen Team Bildungskonzepte, verwirklichen Settings für heilpädagogische und inklusive Bildungsprozesse und gestalten sie partizipativ. Auch kooperieren die Studierenden im Sozialraum im Hinblick auf die Entwicklung inklusiver Bildungsstrukturen und Netzwerke und nehmen Stellung zu Entwicklungen auf dem Gebiet inklusiver Bildungsprozesse im Sozialraum.



Optionales Lernangebot: Miteinander reden – Kommunikation für Führungskräfte

Wo immer Menschen zusammenwirken, treffen unterschiedliche Meinungen, Bedürfnisse und Interessen aufeinander. Wenn Veränderungen anstehen, sind Konflikte programmiert – da gibt es immer die einen, die etwas Neues schaffen wollen, und die anderen, die den bisherigen Zustand erhalten möchten. Es gibt keine Veränderung ohne Konflikt.

Im Zentrum dieses optionalen Lernangebots steht die Erarbeitung der wesentlichen Elemente einer veränderungsfreundlichen, offenen und lebendigen Unternehmenskultur, in der auch kritisch gedacht und gesprochen werden darf.

Die eine derartige Kultur unterstützenden Instrumente der Organisations-, Personal- und Teamentwicklung, der Aufbau und die Installierung einer mitarbeiterförderlichen Feedbackkultur und die Durchführung kollegialer Kooperations- und Konfliktregulierungsformen anhand von Projekten und Fallbeispielen sind vordergründige Lerninhalte.

Dabei geht es um eine praxisorientierte, vertiefte Vermittlung von Basiskompetenzen, Konfliktsituationen rechtzeitig zu erkennen und so zu steuern, dass Veränderung möglich ist und gleichzeitig Schaden begrenzt wird. Dies ist etwas vom Allerwichtigsten, was Führungskräfte und Mitarbeiter heute für eine erfolgreiche Ausübung ihres Berufs brauchen.

Informationen zur Anmeldung

Hier geht es direkt zu den Anmelde-Informationen und Aufnahmeanträgen der verschiedenen Schulzweige.

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